Lebenshilfe Münsingen e.V.
Es ist normal, verschieden zu sein“ (Richard von Weizsäcker 1993) Die Lebenshilfe Münsingen e.V. versteht Inklusion als Menschenrecht. Wir streben eine von Wertschätzung und gegenseitigem Respekt getragene Haltung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung an und leben diese in unseren Angeboten. Diversität und die Begegnung mit unterschiedlichen Menschen erleben wir als Bereicherung und Inspiration und sehen uns als Teil eines auf Dialog ausgerichteten, dauerhaften gesellschaftlichen Prozesses. Die Umsetzung von Inklusion in der Gesellschaft verstehen wir als doppelten Auftrag: zum einen die Anerkennung individueller Besonderheiten und der damit verbundenen Bedürfnisse, zum anderen den Auftrag, Stigmatisierung und Barrieren zur Teilhabe zu identifizieren und mitzuhelfen, sie abzubauen. Langfristig setzen wir uns dafür ein, in einer Gesellschaft zu leben, in der es zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen keine Barrieren mehr gibt, in der Menschen mit Behinderungen die gleichen Chancen haben, und in der ein ungehinderter lebenslanger Zugang zu allen Lebensbereichen selbstverständlich geworden ist. Mit unseren Diensten unterstützen wir Menschen mit besonderem Hilfebedarf und deren Familien soweit es erforderlich ist, um ihren Alltag selbstbestimmt bewältigen zu können. Zur Unterstützung unserer Arbeit suchen wir ehrenamtliche Mitarbeiter: Fahrer*innen Engagierten Mitbürgern*innen Fachleute aus dem sozialen Bereich Förderer*innen und Sponsoren*innen - Vereine
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Wandertour 1
Premiumspazierwanderweg am Beutenlay »hochgehhütet« Schwierigkeit: leicht Kondition ⚫ ⚫ ⚫ ⚪ ⚪ ⚪ Erlebnis ⚫ ⚫ ⚫ ⚫ ⚫ ⚪ Landschaft ⚫ ⚫ ⚫ ⚪ ⚪ ⚪ Technik ⚫ ⚪ ⚪ ⚪ ⚪ ⚪ »hochgehhütet« ist einer der ursprünglichsten Wanderwege der »hochgehberge« und führt Sie rund um das Naturreservat Münsinger Beutenlay. Kurzinfos Strecke → 4,0 km Dauer → 2 Stunden Aufstieg → 83 m Abstieg → 83 m Niedrigster Punkt → 723 m Höchster Punkt → 791 m Beste Jahreszeit Januar bis Dezember Die Tour Eigenschaften aussichtsreich Premiumweg Deutsches Wandersiegel Rundtour familienfreundlich botanische Highlights Startpunkt Wanderparkplatz "Hopfenburg" Zielpunkt Wanderparkplatz "Hopfenburg" Anfahrt Öffentliche Verkehrsmittel Ab Ulm Hbf mit den Regionalzüge in Richtung Ehingen/Sigmaringen (Kursbuchstrecke 755) bis Schelklingen. Von dort aus bringen Sie die Züge der Schwäbischen Alb-Bahn (Kursbuchstrecke 759) und Busse der RAB-Linie 333 direkt nach Münsingen. Ab Stuttgart Hbf bestehen stündliche Verbindungen mit Regionalexpresszügen nach Metzingen (Kursbuchstrecke 760). Ab dort geht es mit der Ermstalbahn (Kursbuchstrecke 763) weiter nach Bad Urach. Ab Bad Urach verkehren die Omnibusse der RAB-Linie 7645 zu jeder Zugankunft nach Münsingen. Auto/Motorrad Von Süden: Sie verlassen die Autobahn A8 bei der Ausfahrt "Merklingen" in Richtung Laichingen/Münsingen und folgen der L230, die Sie direkt nach Münsingen führt. Der Weg ist ausgeschildert. Von Westen: Sie verlassen die Autobahn A8 bei der Ausfahrt 52a "Stuttgart-Möhringen" in Richtung Filderstadt. Folgen Sie dann der B27, anschließend wechseln Sie auf die B312 Richtung Reutlingen/Ulm/Metzingen. Auf der B465 folgen Sie der Beschilderung "Münsingen". Parken Wanderparkplatz "Hopfenburg" Parkplatz an der Beutenlayhalle ("Nordic-Walking Start") Parkplatz am Münsinger Bahnhof Jeder Wanderer sollte sich hüten, bei diesem Premiumspazierwanderweg zu denken, dass es ein Weg sei wie viele andere. Man spürt schon nach wenigen Metern – er ist etwas ganz Besonderes. Der sogenannte Beutenlay, der ca. 800 m hohe Hausberg von Münsingen, ermöglicht heute einen Blick in die Vergangenheit. Als alle Felder noch nicht maschinengerecht aufgeteilt und begradigt wurden, sah die Alb so aus, wie man sie hier noch sehen kann. Hutewälder, sogenannte einmähdige Wiesen (wurden nur einmal im Jahr gemäht), Schafweiden mit Wacholder auf artenreichem Kalkmagerrasen, Waldränder, Feldgehölze und Hecken sind auf engstem Raum zu bewundern. Zahlreiche Aussichtspunkte, Liege- und Sitzmöglichkeiten lassen die Wanderer herunterkommen vom Alltag und ermöglichen es, die Besonderheiten der Gegend auf sich wirken zu lassen. Nicht selten sieht man hier auch noch große Schafherden, die seit Hunderten von Jahren vom Schäfer und seinen Hunden wohl gehütet über die Weiden ziehen. Beschreibung Wegbeschreibung Wir starten am Wanderparkplatz am „Hofgut Hopfenburg“ und passieren zunächst eine Schranke. Wir halten uns links und laufen auf einem Erdweg, gesäumt von verschiedenen Baumarten in Richtung Süden bis zum Aussichtpunkt Beutenlay. Von hier blicken wir hinab ins Heutal und Richtung Apfelstetten. Es bestehen viele Sitzgelegenheiten und Liegemöglichkeiten entlang des Weges. Vom Aussichtspunkt „Beutenlay“ geht es nun steil bergab bis an die Bahnlinien. Mit etwas Glück kommt auch gerade ein Dampfzug vorbei. An der Bahnnlinie angekommen, geht es rechts ab und entlang eines Erdpfads bis zum Münsinger Schützenhaus. Weiter führt der Weg rechts entlang des Waldes auf einem Wiesenweg. Wir folgen dem Wegeverlauf und haben links einen schönen freien Blick über Münsingen. Nach ca. 350 Meter geht es dann rechts steil bergauf zum Aussichts -Pavillion. Hier kann man die Aussicht über Münsinger und in Richtung Ehemaliger Truppenübungsplatz genießen. Es bestehen ausreichend Sitz- und Liegemöglichkeiten. Wir laufen weiter auf einem Wiesenweg und halten uns rechts. Dabei passieren wir den höchsten Punkt des Beutenlays. Entlang des Fichtenwalds gelangen wir zur „Infotafel des Hutewalds“. Nun müssen wir ca. 80 Meter zurück zum Wegweiser und laufen rechts Richtung der „Dreifelderwirtschaft“. Wir laufen wieder zurück entlang der „Dreifelderwitschaft“ und gelangen auf den Weg vom Ausgangspunkt. Hier biegen wir links ab und gelangen wieder an den Wanderparkplatz „Hopfenburg“. Tipp: Genießen Sie die einzigartigen Aussichten am Heutal-Blick und am Pavillon, hoch über der Stadt Münsingen. Zusätzliche Informationen Besonderheiten des Wegeverlaufs: Ausschließlich Erd- und Wiesenwege mit sehr vielen Sitz- und Liegemöglichkeiten, tollen Aussichten und das alles in Stadtnähe. Im Süden, Wegverlauf entlang der SAB-Bahnstrecke, einer der wenigen historischen Eisenbahnen auf der Schwäbischen Alb. Einzigartige Flora Fauna entlang des ganzen Beutenlays. Von Arboretum und Dreifelderwirtschaft bis hin zu seltenen Baumarten und Pflanzen. Schwierigkeit Technik : 1 Sicherheitshinweise Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen, deshalb finden sich am Wegesrand in regelmäßigen Abständen Notrufplaketten, die mit einer eindeutigen Kennzeichnung und der Notrufnummer 112 versehen sind. Mittels der genauen Standortkennzeichnung können die Rettungskräfte Sie im Notfall schneller erreichen. Startpunktkoordinaten 48.4020 N, 9.5076 O 32U 537512 5361102 Hier gehts zur Route Bild: Angela Hammer, hochgehberge - Wandertouren
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Frühling für den Marienkäfer – Eine Geschichte
Münsinger Aktionskalender: „Nanu?“, brummte der kleine Marienkäfer. Er schnupperte. „Besuch in meinem Winterquartier? Hm! Hm! Riecht gut. Riecht köstlich fein. Es wird doch nicht schon Frühling sein?“ Ein süßer Duft war unter die dichte Laubdecke, unter der sich der kleine Käfer in den Wintermonaten zum Schlaf verkrochen hatte, gezogen. „Hmmm! Es riecht tatsächlich nach Frühling. Habe ich ihn etwa verschlafen?“ Vorsichtig reckte er die Beine, die er im Schlaf fest an seinen Panzer gepresst hatte. Er streckte sich, strampelte und hatte einige Mühe, auf die Füße zu kommen. „Ich muss wohl sehr lange geschlafen haben. Richtig eingerostet fühle ich mich an.“ Er nickte. „Ja, es wird Zeit, dass der Frühling kommt.“ Vorsichtig kroch er aus seinem Blätterversteck hervor – und fand sich unter einem dichten Büschel Schneeglöckchenblüten wieder. Schön war es hier. Sacht neigten die Blüten ihre Köpfe im warmen Südwind hin und her. Es war, als würden sie wie kleine Glöckchen leise „Bimbim, der Frühling ist da!“ läuten. Der kleine Marienkäfer atmete tief ein. Die Blüten der Schneeglöckchen waren es, die so süß dufteten. Und auch der Frühlingswind, der weitere, fremde Düfte von anderen ersten Blüten, den Weidenkätzchen, Krokussen, Märzenbechern, Narzissen und Baumblüten im Garten verteilte. Ein Sonnenstrahl bahnte sich seinen Weg durch die Blüten und lächelte dem kleinen Käfer genau ins Gesicht. Warm war er und schöner als der schönste Traum. „Hurra!“, rief der kleine Marienkäfer. „Der Frühling ist da. Was habe ich doch für ein Glück!“ „Na klar“, summte die Biene, die emsig in den Blüten nach süßem Nektar suchte. „Du bist ja auch ein Glückskäfer.“ Der kleine Marienkäfer nickte. „Du hast Recht. Ein Glückskäfer bin ich. Und das werde ich allen im Garten auch erzählen.“ Die Biene lachte. „Es weiß doch jeder, dass ihr Marienkäfer auch ‚Glückskäfer’ genannt werdet und dass ihr allen, die euch sehen, Glück bringen sollt.“ „Ich bringe Glück?“ Der Marienkäfer strahlte. „Was für ein Glück. Danke, Biene, und tschüss.“ Er pumpte seine roten Flügel mit den schwarzen Glückspunkten auf und flog los. Wie glücklich war er nun! Der Frühling war da, und als Glückskäfer hatte er mächtig viel Arbeit zu tun. Schließlich musste er allen, die er traf, nun Glück bringen. Klar. Oder? Hier könnt Ihr euch die Geschichte vorlesen lassen. Rein in die App – sei dabei! Liane & Manu - Kinder Aktivitätenkalender
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