Worte des Bürgermeisters
Stadtverwaltung Münsingen: Liebe Münsingerinnen, liebe Münsinger, wir stehen am Anfang von ungewöhnlichen Zeiten. Für die kommenden Wochen gibt es keine Blaupause. Katastrophen-Szenarien oder Panikmache sind weder hilfreich noch angebracht. Auch Aktionismus ist kein guter Ratgeber in Zeiten ungewöhnlicher und kaum planbarer Situationen. Das Team der Stadtverwaltung hat in folgenden Punkten in enger Zusammenarbeit mit anderen rasch Strukturen für alle Bürgerinnen und Bürger definiert: • Eine zentrale Abstrichstelle in Münsingen, in der zwischenzeitlich durch das Kreisgesundheitsamt ca. 500 Abstriche erfolgen konnten. Hinweis: Die zentrale Abstrichstelle ist nur nach Aufforderung durch das Gesundheitsamt Reutlingen aufzusuchen! • Eine Notbetreuung von Kindern all derer, die, unverzichtbar für die Funktionsfähigkeit des Systems, Leistungen zu erbringen haben und die keine anderweitige Betreuung sicherstellen können. • Ein Servicetelefon zur Versorgung all jener, die selbst nicht zum Einkaufen gehen können oder deren Versorgung nicht familienintern bzw. über Nachbarschaftshilfe geregelt werden kann. • Den Aufbau von Bestellmöglichkeiten von Waren aus Geschäften, die geschlossen bleiben müssen um zum einen Bedürfnisse weiter bedienen zu können und andererseits ortsgebundene Geschäfte gegenüber den Internetriesen nicht weiter zu schwächen. Die Münsinger App und die Homepage versorgen Sie jederzeit mit den neusten Informationen und Entwicklungen in der Gesamtstadt. In dieser Situation kommt es auf jede und jeden Einzelnen an! Bitte nehmen Sie die Weisungen und Empfehlungen der Behörden ernst. Helfen Sie mit die Infektionskurve so abzuflachen, dass unsere Gesundheitssysteme eine Chance haben mit der Situation umzugehen. Meiden Sie direkte Kontakte. Treffen Sie sich nicht in Gruppen, halten Sie Abstand zu anderen Menschen und beachten Sie die gängigen Hygieneregeln. Mein Dank gilt all jenen, die sich haupt- oder ehrenamtlich dafür einsetzten, dass auch in dieser Situation niemand vergessen wird und die notwenigen Systeme aufrecht erhalten werden. Ich bin mir sicher, dass wir als demokratisch freiheitliche Gesellschaft die vor uns stehenden Herausforderungen meistern werden, wenn wir uns alle solidarisch verhalten. In der Gesamtstadt Münsingen können wir gemeinsam dafür sorgen, dass wir gut durch diese schwierige Zeit kommen!!! Bleiben Sie gesund! Bleiben wir als Stadtgesellschaft gesund! Ihr Mike Münzing PS: Die ev. Landeskirche hatte vor Kurzem dazu aufgerufen zu fasten – nämlich „Pessimismusfasten“. In diesem Sinne brauchen wir alle mehr Optimismus und Gottes Segen. - Aktuelles
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Alles Wichtige zum Coronavirus
Stadtverwaltung Münsingen: Aufgrund der aktuellen Entwicklungen des Coronavirus (Covid-19) empfiehlt die Stadt Münsingen alle zeitnah stattfindenden Veranstaltungen unabhängig von der Teilnehmer/Besucherzahl abzusagen. Diese Empfehlung dient als Präventionsmaßnahme, da uns Ihre Gesundheit sehr wichtig ist und durch die Absagen die Verbreitung des Virus eingedämmt werden soll. Bitte reduzieren Sie Besprechungen, Veranstaltungen und sonstige Termine auf das unabwendbar notwendige Maß. Bei der Bewertung ist auf die Art der Veranstaltung, die zeitliche Notwendigkeit, die terminliche Dringlichkeit, die Bedeutung, den Teilnehmerkreis und die Örtlichkeit abzuheben. Mit aktueller Meldung des Robert Koch Instituts ist die Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit insgesamt als mäßig eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region und ist in „besonders betroffenen Gebieten“ höher. Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um Coronavirus 2019-nCoV. Das Ministerium für Soziales und Intergration fasst die neusten Informationen sowie wichtige Fragen für die Bevölkerung auf der Homepage zusammen. Unter folgendem Link können Sie sich direkt beim Ministerium informieren: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/ Haben Sie Fragen zum neuartigen Coronavirus, so können Sie sich werktags zwischen 9:00 und 16:00 Uhr unter der Telefonnummer 0711/904-39555 an eine Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart wenden. Bestehen keine Krankheitszeichen, Sie haben jedoch Sorge, sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt zu haben (z.B. nach einer Reise in ein Risikogebiet) so können Sie sich unter der Telefonnummer 07121 480-4399 an das Gesundheitsamt des Landkreises Reutlingen wenden. (Diese Hotline des Landkreises Reutlingen ist von Montag bis Sonntag von 8 - 16 Uhr erreichbar.) Bestehen Krankheitszeichen und haben Sie Sorge, sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt zu haben, so nehmen Sie zunächst telefonisch Kontakt zu Ihrem/Ihrer behandelnden Arzt/Ärztin auf. Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Unter folgendem Link: http://rki.de/covid-19 finden Sie Informationen des Robert-Koch-Instituts. Die Seite wird kontinuierlich durch das Institut aktualisiert. - Aktuelles
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Tipps für Eltern
Stadtverwaltung Münsingen: Im unteren Bereich des Berichts erhalten Sie "Tipps für Eltern" vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Auserdem nachstehend Links für Malvorlagen oder Spieletipps: https://www.malvorlagen-bilder.de/https://www.kinder-malvorlagen.com/ auf dieser Seite finden sich auch Kinderrätsel für schlaue Köpfchen! Labyrinthe | Kindersudokus | Zahlen verbinden | Fehlersuche | Streichholz-Rätsel | Suchsel | Puzzle sowie einfache Lernvorlagen usw. Und noch eine Idee zum Spiele selbst bastelnhttps://www.schule-und-familie.de/basteln/selbst-gebastelte-spiele.htmlDie oben genannten Links bieten die Malvorlagen, Rätsel, Spielanleitungen kostenfrei an. COVID-19: Tipps für Eltern Über den Ausbruch des Coronavirus (SARS-CoV-2) und dessen Auswirkungen wird aktuell weltweit berichtet. Medienberichte und andere Informationen erreichen auch viele Kinder. Dabei können z.B. Bilder von Menschen in Schutzanzügen und mit Atemmasken bedrohlich wirken. Kinder nehmen den Umgang ihrer Familie sowie ihres sozialen Umfeldes – Freundeskreis, Kindergarten, Schule usw. – mit der aktuellen Situation sehr genau wahr. Eltern und andere Bezugspersonen stehen deshalb vor der Herausforderung, mit ihren Kindern über diese möglicherweise belastende Situation zu sprechen und z.B. mehrtägige häusliche Quarantänen zu organisieren Veränderte Verhaltensweisen Jedes Kind reagiert auf Stress oder Belastungen individuell. Verunsicherte Kinder können sich unwohl oder müde fühlen, unruhig, nervös oder ängstlich reagieren. Sie können gereizt, aggressiv oder auf andere Weise „anders“ sein als üblich. Möglicherweise lassen Appetit oder Konzentration nach, oder die Einschlaf- und Schlafroutinen sind verä ndert. Einige Kinder können Verhaltensweisen zeigen, die ihrem Entwicklungsstand eigentlich nicht mehr angemessen sind: Sie sind besonders anhänglich, reagieren stark auf Abschieds- oder Trennungssituationen oder sprechen wieder in Babysprache. Manchmal kann es sein, dass Kinder wieder einnässen oder einkoten. Auch andere körperliche Symptome wie Übelkeit, Bauchoder Kopfschmerzen können auftreten. Was kann Kindern helfen? Versuchen Sie, für Ihr Kind da zu sein. Oft ist es schon eine große Hilfe, wenn eine vertraute Bezugsperson in der Nähe ist. Ein strukturierter Tagesablauf mit festen Schlaf- und Essenszeiten gibt Halt und Sicherheit. Achten Sie darauf, dass Gewohntes möglichst beibehalten wird, und halten Sie Absprachen und Zusagen jetzt ganz besonders zuverlässig ein. Im Rahmen der Möglichkeiten und unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Hinweise zum Kontakt mit anderen Personen: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind sich körperlich betätigt (Rad fahren, Ball spielen usw.) und auch Zeit an der frischen Luft verbringen kann. Eine gesunde Ernährung ist immer wichtig, gerade jetzt. Schaffen Sie Zeiträume, in denen sich Ihr Kind entspannen und einfach spielen kann. Schützen Sie Ihr Kind vor einer zu intensiven Medienberichterstattung. Immer wieder mit bestimmten Bildern und Schilderungen konfrontiert zu werden, hilft nicht und kann verunsichern, auch Sie selbst. Wenn Ihr Kind gerne wieder in Ihrem Bett schlafen möchte, kann das durchaus sinnvoll sein – falls es für Sie und Ihre Familie umsetzbar ist. Wie erkläre ich meinem Kind die Situation? Unterstützen Sie Ihr Kind mit Zuwendung und Geduld. Geben Sie ihm die Möglichkeit, die aktuelle Situation zu verarbeiten und sich daran anzupassen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die aktuelle Situation. Hören Sie aufmerksam und geduldig zu, wenn es von Eindrücken erzählt, auch wenn es sich wiederholt. Wenn Ihr Kind Fragen stellt, beantworten Sie diese ehrlich. Sagen Sie offen, wenn Sie etwas selbst nicht wissen. Sie können dann gemeinsam überlegen, wer Ihnen die gewünschte Antwort geben kann. Vermitteln Sie Fakten und erklären Sie, was aktuell geschieht. Geben Sie Ihrem Kind klare, verständliche und altersgerechte Informationen z.B. darüber, wie man einer Infektion vorbeugen kann. Dazu kann auch gehören, zu besprechen, wie Sie vorgehen werden, wenn ein Familienmitglied oder das Kind selbst Krankheitssymptome zeigen. Erklären Sie auch, was getan wird, um den betroffenen Personen zu helfen und eine weitere Ausbreitung des Krankheitserregers zu verhindern. Erklären Sie Ihrem Kind, warum Besuche bei Freunden, den Großeltern oder anderen Bezugspersonen unter Umständen aktuell nicht möglich sind. Wenn Sie gestresst oder besorgt sind, verheimlichen Sie Ihre eigene Betroffenheit nicht, sondern sprechen Sie offen darüber. Helfen Sie Ihrem Kind zu verstehen, warum Sie so reagieren, wie Sie es tun. Wie unterstütze ich mein Kind in häuslicher Quarantäne? Die Quarantäne ist eine Schutzmaßnahme. Sie kann aber auch eine Belastung sein, gerade, wenn im Haushalt auch Kinder leben, die nicht mehr in den Kindergarten oder zur Schule gehen können oder von anderen im Haushalt lebenden Personen möglichst separiert werden sollen. Erklären Sie Ihrem Kind in altersgerechten Worten die aktuelle Situation und erläutern Sie, warum gewisse Maßnahmen aktuell durchgeführt werden müssen. Erklären Sie Ihrem Kind, warum Besuche von Freunden, den Großeltern oder anderen Bezugspersonen aktuell nicht möglich sind. Ermöglichen Sie Ihrem Kind den Austausch mit diesen Bezugspersonen (z.B. über Telefon, Internet und soziale Medien). Wenn Sie die Möglichkeit haben, Videotelefonie zu nutzen, kann dies das Gefühl von Kontakt und Gemeinschaft verstärken. Schaffen Sie eine Tagesstruktur, gerade, weil die Routinen des Kindergarten- oder Schulbesuchs aktuell wegfallen. Planen Sie z.B. feste Essenszeiten, Zeiten zum Lernen oder Spielen. Beziehen Sie Ihr Kind in die Planungen mit ein. Auch feste Zeiten, sich über die aktuelle Situation zu informieren, können dazugehören. Gehen Sie auf Essenswünsche ein. Bitten Sie Nachbarn und Freunde, für Sie Besorgungen zu machen und ggf. Spielsachen vorbeizubringen. Setzen Sie sich mit der Schule in Verbindung: Häufig werden von dort Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt, die zu Hause bearbeitet werden können. Kinder haben ein anderes Zeiterleben als Erwachsene. Malen Sie z.B. einen Kalender o. Ä. und streichen Sie - ähnlich einem Adventskalender - jeden Tag der Quarantäne ab, sodass die Zeitspanne für Ihr Kind greifbarer wird. Auch wenn es keinen adäquaten Ersatz für den Spielplatz oder das Spielen im Freien gibt: Ermöglichen Sie Ihrem Kind Bewegung. Durch Bewegung können Anspannung und Stress abgebaut werden. Auf begrenztem Raum können Zimmertrampoline, Gummitwist oder Springseile helfen. Probieren Sie mit Ihrem Kind Entspannungsübungen aus. Anregungen und Hinweise auch speziell für Kinder lassen sich im Internet recherchieren. Bieten Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, sich auch mental zu betätigen, z.B. durch Lesen, Schreiben oder Knobelaufgaben. Bewahren Sie sich eine positive Grundhaltung: Dies kann sich auch auf Ihr Kind übertragen und vermittelt Zuversicht und Sicherheit. Auch wenn Sie den körperlichen Kontakt mit Ihrem Kind nur bedingt einschränken können: Erläutern Sie ihm, warum Sie diesen z.B. in Bezug auf Ihren Partner/ Ihre Partnerin reduzieren und wozu dies dient. Impressum: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Provinzialstraße 93, 53127 Bonn www.bbk.bund.de - Aktuelles
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Tipps bei häuslicher Quarantäne
Stadtverwaltung Münsingen: Neuartige Infektionserkrankungen, wie sie das Coronavirus (SARS-CoV-2) hervorruft, verunsichern viele Menschen. Das ist nachvollziehbar, denn die Situation ist ungewöhnlich. Wenn die Krankheit sich darüber hinaus rasch verbreitet und dabei regional gehäuft auftritt, dann beeinträchtigt sie nicht nur die körperliche Gesundheit. Dann kann sie auch psychisch belastend sein. Mit zunehmender Ausbreitung von COVID-19 fragen sich immer mehr Menschen, was dies für ihren Alltag bedeutet. Eine epidemisch auftretende Krankheit ist sowohl für jede Einzelperson als auch für die Gesellschaft als Ganzes eine Herausforderung und erfordert ein kooperatives, umsichtiges und hilfsbereites Verhalten. Angst und Unsicherheit bei neuartigen Viren Eine Epidemie ist eine sich schnell entwickelnde Situation, die besonders zu Beginn häufig von viel Ungewissheit begleitet ist. Krankheitserreger wie z.B. Coronaviren können mit dem bloßen Auge nicht wahrgenommen werden und haben keinen wahrnehmbaren Geruch. Sie sind mit unseren Sinnesorganen nicht erfassbar. Erkennbar werden sie nur durch einen medizinischen Nachweis und durch die Krankheitseichen, die sie mit sich bringen. Somit sind die Erreger für viele wie ein unberechenbarer „unsichtbarer Feind“, vor dem man sich nur bedingt schützen kann. Manchmal kommt es aus dem Gefühl der Unsicherheit heraus sogar zur Ausgrenzung von Menschen, die tatsächlich oder vermeintlich Krankheitsüberträger sind. Die Sorge um die eigene Gesundheit und die Gesundheit von Familienangehörigen und Freunden kann Gefühle von Verunsicherung und Angst, von Hilflosigkeit oder sogar Kontrollverlust hervorrufen. Diese Empfindungen und Reaktionen sind normal. Rechtliche Regelungen im Fall einer Quarantäne Für Maßnahmen zur Krankheitsverhütung und Krankheitsbekämpfung hält das Infektionsschutzgesetz (IfSG) verschiedene rechtliche Instrumente bereit. So können die zuständigen Behörden, z.B. das Gesundheitsamt, Personen verpflichten, den Ort nicht zu verlassen oder bestimmte Orte nicht zu betreten, bis die notwendigen Schutzmaßnahmen durchgeführt sind. §30 IfSG ermöglicht die Quarantäne als eine der einschneidendsten Maßnahmen. Sie dient dazu, eine weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern. Die zuständigen Behörden kontrollieren die Einhaltung. Häusliche Quarantäne:Schutzmaßnahme und Belastungssituation Die Quarantänesituation ist eine Schutzmaßnahme. Sie kann aber auch eine Belastung sein, denn sie schließt potenziell erkrankte Personen von der Teilnahme am sozialen Leben weitgehend aus. Wichtige soziale Ressourcen, wie sie das Berufs- oder Familienleben bieten, sind reduziert. Wenn die Quarantäne länger dauert, kreisen die Gedanken häufig um die Krankheit, ihre Auswirkungen und das körperliche Befinden. Daher ist es wichtig, auf den Erhalt des eigenen psychischen Wohlbefindens zu achten. Praktische Tipps Denken Sie daran, dass die vorbeugenden Hygiene-Maßnahmen wie Husten- und Nies-Etikette auch in der Quarantäne notwendig sind, besonders, wenn mehrere Personen in Ihrem Haushalt leben. Vermutlich haben Sie plötzlich ungewöhnlich viel Zeit, da Sie nicht zur Arbeit gehen können oder gewohnten Freizeitbeschäftigungen nachgehen. Schaffen Sie sich eine Tagesstruktur und setzen Sie sich Ziele. Die Ziele sollten unter den gegebenen Umständen realistisch sein. Überlegen Sie, wie Sie die Zeit füllen können. Probieren Sie verschiedene Dinge aus wie z.B. lesen, das Schreiben eines Tagebuchs usw. Bleiben Sie mit Familie und Freunden in Kontakt, z.B. über Telefon und soziale Medien. Bitten Sie Freunde oder Nachbarn, für Sie einzukaufen oder Medikamente zu besorgen. Auch die Gesundheitsämter bieten häufig Unterstützung an. Sollten Sie einen Hund als Haustier haben, so bitten Sie Freunde oder Nachbarn, mit ihm für die Zeit der Quarantäne spazieren zu gehen. Wenn Sie sich niedergeschlagen fühlen, zögern Sie nicht, sich frühzeitig Hilfe und Unterstützung zu suchen. Ihre Familie oder Ihr weiteres soziales Umfeld können dafür ein wichtiger Rückhalt sein. Die Telefonseelsorge kann ebenfalls eine Anlaufstelle sein (Tel. 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222 oder 116 123). Bleiben Sie körperlich aktiv: Auch auf begrenztem Raum kann Sport betrieben werden, z.B. durch Übungen auf einem Stuhl oder auf dem Boden. Hierzu gibt es im Internet viele Hin-weise und Anregungen. Bleiben Sie auch mental aktiv, z.B. durch Lesen, Schreiben, (Denk-)Spiele usw. Probieren Sie Entspannungsübungen aus, wenn Sie sich angespannt fühlen. Es gibt auch für Ungeübte Entspannungstechniken, die leicht erlernbar sind (z.B. progressive Muskelentspannung). Auch hierzu gibt es im Internet viele Hinweise und Anregungen. Akzeptieren Sie Ihre Gefühle: Unfreiwillig in häuslicher Quarantäne zu sein, kann verschiedene emotionale Reaktionen hervorrufen. Das sind normale Reaktionen auf die unnormale Situation. Seien Sie kritisch: Es sind viele Falschinformationen im Umlauf. Informieren Sie sich bei vertrauenswürdigen Quellen, z.B. auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de). Auch das Bundesgesundheitsministerium, die Landesministerien und die Gesundheitsämter stellen gesicherte Informationen bereit. Seriöse Ansprechperson ist natürlich auch Ihr Hausarzt/Ihre Hausärztin. Versuchen Sie, den Medienkonsum in Bezug auf dieses Thema bewusst zu gestalten. Setzen Sie sich z.B. feste Zeiten, in denen Sie neue Nachrichten und Informationen recherchieren. Bewahren Sie sich eine positive Grundhaltung und orientieren Sie sich an Werten, die Ihnen Halt geben (z.B. Familie, soziales Netz, Glaube). Impressum: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Provinzialstraße 93, 53127 Bonn www.bbk.bund.de - Aktuelles
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Handlungsanweisung für die Durchführung von Trauerfeierlichkeiten
Stadtverwaltung Münsingen: Handlungsanweisungen für die Durchführung von Trauerfeierlichkeiten über infektions­schützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung) Aufgrund der aktuellen Entwicklungen des Coronavirus beschließt die Stadt Münsingen nachfolgende Hinweise für Trauerfeierlichkeiten in der Stadt Münsingen ab sofort und bis auf Weiteres einzuhalten. Gemäß § 3 Absatz 3 der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (CoronaVO) sind sonstige Versammlungen und sonstige Veranstaltungen zu untersagen und es können nach Absatz 4 die zuständigen Behörden aus wichtigem Grund unter Auflagen zum Schutz vor Infektionen Ausnahmen vom Verbot zulassen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn Versammlungen und sonstige Veranstaltungen der Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur im Sinne von§ 1 Absatz 6 Corona-VO dienen oder es sich um gesetzlich vorgeschriebene Veranstaltungen handelt und eine Verlegung des Termins nicht möglich ist. Die Deutsche Friedhofsgesellschaft hat heute veröffentlicht, dass auf deren 14 Partnerfriedhöfen keine Bestattungen mehr mit Angehörigen stattfinden werden. Grund hierfür ist, dass bei Trauerfeierlichkeiten / Beisetzungen oft die körperliche Nähe gesucht wird und zudem meist viele ältere Personen teilnehmen. Laut 9er Deutschen Friedhofsgesellschaft haben die Angehörigen nun die Möglichkeit entweder die stille Beisetzung vorzunehmen, also eine Trauerfeierlichkeit/ Beisetzung ohne die Teilnahme der Angehörigen oder sie sich dafür entscheiden bis Ende April zu warten, da es hier eine neue Risikoeinschätzung gibt. Dies ist natürlich nur mit einer Einäscherung möglich. Die Stadt Münsingen hat sich dafür entschieden, Trauerfeierlichkeiten und Beisetzungen unter Auflagen zum Schutz vor Infektionen zu zulassen. Diese sind - Trauerfeierlichkeiten bzw. Beisetzungen am Grab können derzeit nur im engsten Familienkreis mit einer maximal höchstzulässigen Personenzahl von 20 Personen durchgeführt werden. - Die Trauerfeierlichkeiten finden nicht in der Aussegnungshalle, Kirche oder Leichenhalle statt sondern nur unter freiem Himmel. - Die Angehörigen werden gebeten, bei der Veröffentlichung bspw. in der Traueranzeige darauf hinzuweisen, dass die Beisetzung im engsten Familienkreis zu erfolgen hat. - Eine offene Aufbahrung ist untersagt. - Rückkehrer/ Trauergäste aus einem Risikogebiet sowie Personen mit grippeähnlichen Symptomen dürfen der Trauerfeierlichkeit bzw. der Beisetzung am Grab nicht beiwohnen. - Da unsere Sargträger zu den Risikogruppen aufgrund von Vorerkrankungen gehören, ist die Trauerfamilie eigenständig für die Organisation der Sargträger zuständig. Weiter sind alle anwesenden Personen bei einer Trauerfeierlichkeit bzw. einer Beisetzung am Grab auf die Einhaltung eines Mindestabstands von rund 1,5m bis 2m zum Nachbarn aufzufordern. Weihwasser und Erde werden weiter nicht zur Verfügung gestellt. Mit freundlichem Gruß Mike Münzing, Bürgermeister - Aktuelles
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Auch weiterhin gilt „Kauf lokal in Münsingen“
Stadtverwaltung Münsingen: Pressmitteilung Stadt Münsingen und Pro Münsingen e.V. | 18.03.2020 Auch der lokale Einzelhandel erfährt durch die Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer und die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland erhebliche Einschränkungen. Für viele lokale, oft inhabergeführte, Geschäfte stellen diese notwendigen Einschränkungen eine existenzbedrohliche Situation dar. Deshalb ist die Bevölkerung aufgerufen auch in Krisenzeiten dem Motto zu folgen: „Kaufe lokal in Münsingen“. Die Stadt Münsingen und Pro Münsingen weisen in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Münsingen App hin. Über die APP der Stadt werden die Bürgerinnen und Bürger nicht nur über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus auf dem Laufenden gehalten, darüber hinaus bietet die App eine Plattform für den lokalen Handel und gegebenenfalls auch eine Möglichkeit zur Bestellung. In den kommenden Wochen können Bürgerinnen und Bürger über die APP mit den Gewerbetreibenden in Kontakt treten, auch mit Geschäften, welche durch die Schließungen betroffen sind. Bei vielen Münsinger Geschäften können Sie Waren bestellen und diese liefern die Waren ohne zusätzliche Kosten bis vor die Haustüre. „Die Münsinger Gewerbetreibenden lassen die Kundinnen und Kunden nicht im Stich“, so Thomas Gut, der Vorsitzende von Pro Münsingen. „Gemeinsam, in großer Solidarität, können wir diese Herausforderung in der Gesamtstadt Münsingen meistern“, so Bürgermeister Münzing. - Aktuelles
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Keine Erhebung des Elternbeitrags für den Monat April 2020
Stadtverwaltung Münsingen: An die Eltern von Kindern aus städt. Einrichtungen der U3- und Ü3-Betreuung: Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern, auch wenn die aktuelle Situation der Entwicklung von Covid-19 es immer noch nötig macht, in erster Linie den Infektionsschutz zu beachten und die Funktionsfähigkeit der Versorgung der Bevölkerung aufrechtzuerhalten, verstehe ich die vereinzelten Anfragen von Eltern bezüglich des weiteren Umgangs mit den Kindergartenbeiträgen. Auch wenn die vertragliche Situation in unserer Benutzungsordnung für Tageseinrichtungen für Kinder in der Trägerschaft der Stadt Münsingen eindeutig geregelt ist, in dem in §6 Benutzungsentgelt (Elternbeitrag) in Ziff. 5 formuliert wird: „Der Elternbeitrag ist auch für die Ferien der Einrichtung (außer August) und für Zeiten, in denen die Einrichtung aus besonderem Anlass geschlossen ist, zu entrichten“, bietet die Stadt Münsingen folgende Regelung an: Von der Erhebung des Benutzungsentgeltes (Elternbeitrag) wird zur Entlastung der jeweiligen Haushalte für den Monat April 2020 abgesehen. Mit heutigem Datum wurde die städtische Kämmerei angewiesen, den Abbuchungslauf für die Benutzungsentgelte April 2020 auszusetzen und überwiesene Beträge wieder zurückzuerstatten. Dies stellt eine freiwillige Leistung der Stadt Münsingen dar und ist als Solidaritätsbeitrag für die Münsinger Familien zu verstehen. Bleiben Sie gesund und stark, nicht zuletzt auch für unsere Kinder. Mit den herzlichsten Grüßen aus dem Rathaus Ihr Mike Münzing - Einrichtungen & Infrastruktur
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