Selbst ist die Frau! Coaching für Existenzgründerinnen im ländlichen Raum ab 6. März 2020
📣 06.03.2020 00:00: Zehntscheuer : Das Bildungs- und Sozialwerk der Landfrauen e. V. bietet in Münsingen vom 6. März 2020 bis 19. Juni 2020 ein professionelles Coaching für Existenzgründerinnen im ländlichen Raum an. Bei diesem Coaching erhalten die Teilnehmerinnen Impulse und Anleitungen, um sich gezielt auf die eigene Existenzgründung vorzubereiten. Ziel des Coachings ist die Erstellung eines Businessplans, der bei Banken und Behörden vorgelegt werden kann. Zu den Inhalten gehören: - Ich werde Unternehmerin! - Erstellung eines Businessplans, Marketing und Vertrieb, Kennzahlen und Betriebswirtschaft - Wem will ich das eigentlich verkaufen? - Umsatzrentabilitätsplanung leicht gemacht - Rechtliche Bedingungen, Steuern und Förderungen - Präsentation Dieses Coaching wird über LEADER Mittlere Alb in dem Programm „Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum“ (IMF) mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER) und des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MEPL III) gefördert. Referentin: Stephanie Lange, erfahrene Coaching-Trainerin, Unternehmensberaterin und selbstständige Unternehmerin Kurstermine: 8 Termine im Zeitraum vom Freitag, 6. März 2020 bis Freitag, 19. Juni 2020 Uhrzeit: jeweils 9.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr Ort: Münsingen Weitere Informationen und Anmeldung telefonisch unter 0751/3607-60, per E-Mail an landfrauenverband-wh@lbv-bw.de oder unter www.landfrauenverband-wh.de > Weiterbildung > Lehrgänge > Coaching für Existenzgründerinnen Anmeldeschluss: 10. Februar 2020 Kontakt: Bildungs- und Sozialwerk der Landfrauen e. V. Gartenstraße 63 88212 Ravensburg Tel.: 0751 3607-60 Fax: 075136 07-80 Email: landfrauenverband-wh@lbv-bw.de Internet: www.landfrauenverband-wh.de www.facebook.com/landfrauenverband - Kurse, Seminare, Infoabende, Workshops
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Stolpersteinverlegung in Buttenhausen
📣 05.03.2020 00:00: Stadtmuseum im Schloss: Vor 75 Jahren endete die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten. Millionenfacher Mord, Vertreibung und Zerstörung waren zu beklagen. Die Nationalsozialisten hatten mit der Zivilisation gebrochen. Sechs Millionen Juden wurden in Europa vertrieben und anschließend brutal ermordet. Ebenso unzählige Sinti und Roma, politisch Andersdenkende, Homosexuelle und geistig oder körperlich beeinträchtigte Menschen. Sie alle waren Nachbarn, Freunde, Mitmenschen. Besonders in Münsingen ist man sich heute des Schicksals dieser Menschen bewusst. In unmittelbarer Nähe in Grafeneck befand sich die erste Tötungsanstalt der Nationalsozialisten, in der über 10.000 Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung umgebracht wurden. Im Stadtteil Buttenhausen lebte eine große jüdische Gemeinde, die nach Jahren der Unterdrückung, Verfolgung und Ausgrenzung ermordet wurde und deren Andenken und Erinnerung ausgelöscht werden sollte. Nach vielen Jahren des Schweigens zerrte ein Mann aus Buttenhausen die Vergangenheit wieder in den Blickpunkt. Walter Ott machte durch seine Entdeckungen die jüdische Geschichte Buttenhausens erneut sichtbar. Er richtete ein erstes kleines Museum ein und war maßgeblich mitverantwortlich für die Einrichtung und Eröffnung des Jüdischen Museums durch die Stadt Münsingen im Jahr 2013. Seit vielen Jahren findet eine Gedenkveranstaltung am Holocaust-Gedenktag statt und auch der Europäische Tag der jüdischen Kultur wird, gemeinsam mit der Kirchengemeinde Buttenhausen und der BruderhausDiakonie, alljährlich begangen. Um das Schicksal und die Namen der einzelnen Opfer aus Buttenhausen sichtbar zu machen, hat sich die Stadt entschlossen sich am Projekt „Stolpersteine“ des Künstlers Gunter Demnig zu beteiligen. Es existieren bereits zwei Stolpersteine, einer in Münsingen für Sara „Särle“ Levi und einer in Trailfingen für Andreas Bückle. In Buttenhausen erinnert dagegen kein Stein an die ehemaligen Bewohner des Orts. Daher hat sich die Stadt entschlossen, in diesem Jahr die ersten Stolpersteine in Buttenhausen zu verlegen. Kontinuierlich soll in den folgenden Jahren für jeden ermordeten jüdischen Bürger Buttenhausens ein Stolperstein verlegt werden. Da die Terminplanungen der Stolpersteininitiative und des Künstlers Gunter Demnig noch nicht absehbar sind, gibt es für Buttenhausen noch keinen konkreten Termin. Er wird aber aller Voraussicht nach im September oder Oktober stattfinden. Aus diesem Anlass haben die städtischen Museen und das Stadtarchiv ein Programm mit jüdischer Thematik zusammengestellt um die Verlegung der ersten Stolpersteine in Buttenhausen zu umrahmen. Wir freuen uns, Ihnen ein hochwertiges Programm präsentieren zu können. Im beiliegenden Flyer finden Sie weitere Informationen. Mike Münzing, Bürgermeister und Yannik Krebs, Leiter der Museen und Stadtarchivar - Politik und Gesellschaft
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